Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

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Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Horz5N1 am Fr Sep 11 2009, 11:27

Rotkäppchen hat mich per pn gebeten den thread zu dem thema aufzumachen. Toll, war ja nur 20 stunden auf arbeit. Aber egal. Sollten sich irgendwelche fehler einschleichen seht es mir bitte nach.


Das mit den erneuerbaren energien ist ein spannendes thema, aber leider auch nicht so einfach. Ich selber wollte mich mal informieren, was ich in meinem haus nützen könnte. Glücklicherweise lief bei uns gerade eine aktion von der gas-wasser-schei-ße innung, die einen fachmann zur beratung vorbeigeschickt haben. Das ernüchternde ergebnis war, bei mir ist eigentlich nichts möglich. O-ton des fachmanns:" Sie können sich nur einen niedrig brennwertkessel zulegen. Toll!
Also schauen wir erstmal, was es für erneuerbare energien es gibt:

1: Biomasse
Die Bioenergie ist die älteste Energiequelle der Menschheit. Seit vielen tausend Jahren nutzt die Menschheit Biomasse als Energieträger. In Form von Holz war sie lange Zeit das wichtigste Material zum Heizen und Kochen, bis Kohle, Erdöl und Erdgas sie ersetzten. Weltweit ist die Biomasse der wichtigste erneuerbare Energieträger. Noch heute werden in Asien durchschnittlich sieben Prozent des Primärenergieverbrauchs durch Brennholz gedeckt, in Lateinamerika zehn Prozent und in Afrika schätzungsweise 40 Prozent, was allerdings teilweise fatale Folgen für die Waldbestände und Böden der betreffenden Länder hat. Denn wenngleich Holz und Holzkohle prinzipiell zu den erneuerbaren Energieträgern zählen, so können doch selbst umfangreiche Wiederaufforstungsmaßnahmen eine unangepasste, exzessive Nutzung oft nicht mehr ausgleichen. Solch gravierenden Problemen stehen verschiedene Vorteile der Bioenergie gegenüber anderen regenerativen Energien gegenüber: Energie aus Biomasse ist speicherbar und nach Bedarf regelbar, und sie besitzt einen hohen Wirkungsgrad. Ihre Verbrennung setzt genau die Menge Kohlendioxid (CO2) frei, die zuvor beim Wachstum der Pflanzen durch die Photosynthese gebunden wurde. Durch den geschlossenen CO2-Kreislauf ist die Biomasse ein klimafreundlicher Energieträger, der keine zusätzlichen Treibhausgase verursacht.

Technik

Neben Brennholz eignen sich etliche weitere feste sowie flüssige und gasförmige Rest- und Abfallprodukte wie Stroh, Siedlungsmüll, Pflanzenöl, Klär- und Deponiegas, pflanzliche oder tierische Gärsubstrate für eine energetische Nutzung. Biomasse eignet sich zur Erzeugung von Strom, Wärme und Treibstoff und gilt daher als einer der vielseitigsten Energieträger.

Die Vielseitigkeit des Energieträgers spiegelt sich in einem weiten technologischen Anwendungsbereich. Für die Wärmeerzeugung stehen verschiedene Kleinfeuerungsanlagen zur Verfügung, in Deutschland vorwiegend im Leistungsbereich von 15 Kilowatt bis ein Megawatt. Dazu zählen Stückholz-, Hackschnitzel- und Pelletfeuerungen. Für die relativ junge Nutzung von Biomasse zur Stromerzeugung bestehen unterschiedlichte Möglichkeiten wie etwa die Dampferzeugung durch Verbrennung von fester Biomasse und den Antrieb von Dampfturbinen oder Dampfmotoren oder die Biomassevergasung für die Stromerzeugung in Gasturbinen von Biogasanlagen. Die verschiedenen Stromerzeugungstechnologien können grundsätzlich auch in Kraft-Wärme-Kopplung betrieben werden, so dass unter sehr hohen Wirkungsgraden gleichzeitig Strom, Wärme und gegebenenfalls Kälte entsteht. Zu den innovativen Technologien der Kraft-Wärme-Kopplung zählen Blockheizkraftwerke, Gasturbinen, Brennstoffzellen und Stirlingmotoren. Die wichtigsten Biokraftstoffe für den Fahrzeugantrieb sind zurzeit Alkoholkraftstoffe für den Einsatz in Benzinmotoren oder Brennstoffzellen mit hohen Antriebswirkungsgraden, Pflanzenöle (in Deutschland hauptsächlich Raps- und Sonnenblumenöl) und Biodiesel für die Nutzung in Dieselmotoren. Neue Verfahren zur Erzeugung synthetischer Biokraftstoffe sind in der Entwicklung, zum Beispiel BTL (Biomass-to-Liquid). Diese Verfahren nutzen die gesamte Biomasse der Pflanze und nicht nur den Öl- bzw. Zuckeranteil. Dadurch vergrößert sich das für Biokraftstoffe nutzbare Potenzial erheblich. Allerdings darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass mit einer steigenden Nutzung von Biomasse in der energetischen Verwertung die Nutzungskonkurrenzen zueinander sowie zu den Verwendungsbereichen der Biomasse im stofflichen und Nahrungs- sowie Futtermittelbereich zunehmen können.

2. Geothermie

Geothermische Energie ist die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der festen Oberfläche der Erde. Im Erdinneren herrschen enorme Temperaturen von bis zu 6.000 Grad Celsius, sichtbar an Vulkanen, heißen Quellen und Geysiren. Diese Wärme erhitzt Gesteins- und Erdschichten sowie unterirdische Wasserreservoirs und lässt sich zur Wärmeversorgung, Kühlung, Stromerzeugung oder zur Meerwasserentsalzung einsetzen. Auch die stete Erwärmung der Erdoberfläche durch die Sonneneinstrahlung lässt sich mittels Wärmepumpen für Heizzwecke nutzen. Für die Stromerzeugung ist die Erdwärme besonders interessant, da sie rund um die Uhr und unabhängig von Jahreszeiten, Wetter oder Klimabedingungen zur Verfügung steht. Die Erdwärme oder Geothermie gehört weltweit zu den ergiebigsten erneuerbaren Energiequellen.

Technik

Um die Erdwärme in tieferen Gesteinsschichten nutzbar machen zu können, bedarf es eines Mediums, mittels dessen man sie an die Oberfläche befördern kann. Hierbei gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten:

1. Das Medium ist im Untergrund bereits als Dampf oder heißes Wasser vorhanden. Über eine Bohrung wird dieses an die Oberfläche befördert, durch Nutzung abgekühlt und schließlich wieder zurückgeleitet.

2. Im Untergrund ist heißes Gestein vorhanden. Um diese Wärme gewinnen zu können, wird Wasser in die Tiefe gepumpt und erhitzt wieder nach oben gefördert (zum Beispiel im sogenannten Hot-Dry-Rock-Verfahren.

Für die Nutzung der vorhandenen Energie für die Wärmeversorgung, Kälte- oder Stromerzeugung gibt es unterschiedliche technologische Entwicklungen: Zum Einsatz kommen Wärmepumpen, Erdwärmekollektoren, Erdwärmesonden, Energiepfähle oder auch erdberührte Betonbauteile.

Das Prinzip der Wärmepumpe wird in der Kältetechnik täglich angewendet mit dem Unterschied, dass die zwangsläufig beim Kühlprozess anfallende Wärme nutzlos an die Umgebung abgegeben wird. Die Wärmepumpe nutzt die Wärme unterschiedlicher Medien (zum Beispiel von Erdreich oder Wasser). Sie kühlt diese ab und überträgt die dabei anfallende Wärme an das Heizungssystem. Die Funktion der Wärmepumpe beruht auf der Anwendung des physikalischen Prinzips, dass Flüssigkeit beim Verdampfen Wärme aufnimmt und diese dann abgibt, wenn sie wieder vom gasförmigen in den flüssigen Zustand übergeht. Auf diesem Prinzip beruht die von Carl von Linde vor über 100 Jahren entwickelte Kältemaschine. Bei dem Kühlvorgang wird die im Inneren eines Kühlraumes vorhandene Wärme über ein als Medium fungierendes Kältemittel, aufgenommen und nach außen gepumpt. Die Wärmepumpe wendet das Prinzip des Kühlschranks in entgegen gesetzter Richtung an: Sie entzieht Wärme aus dem Umfeld des Hauses und pumpt sie in die geschlossenen Wohnräume. Zur Verdichtung des Kältemittels ist Energie notwendig - dabei können mit einer Kilowattstunde elektrischen Stroms etwa vier Kilowattstunden Wärme gewonnen werden. Je nach der Leistungsfähigkeit der Anlage und dem Verhältnis von Außen- und Innentemperatur schwankt die Ausbeute: Sie wird umso günstiger, je niedriger die Temperatur im Heizsystem selbst und je höher die durchschnittliche Temperatur in der angezapften Wärmequelle ist (Quelle: www.hol-dir-die-sonne-ins-haus.de).

3.Solarenergie
Die Sonne ist ein gigantisches Kraftwerk. Sie liefert uns täglich eine Energiemenge, die den Energiebedarf in Deutschland um das etwa Achtzigfache übersteigt.

Technik
Der Bundesverband Solarwirtschaft gibt für 2006 1.300.000 in Deutschland installierte Solaranlagen an. Allein im Jahr 2006 wurden 220.000 Anlagen neu errichtet. Solarthermische Anlagen werden in Deutschland überwiegend zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung in Privathaushalten, zunehmend aber auch in größeren Gemeinschaftsanlagen sowie Freibädern eingesetzt. Die Popularität solarthermischer wie photovoltaischer Wärme- und Stromerzeugung trotz relativ hoher Gestehungskosten erklärt sich durch die umfangreichen staatlichen Förderprogramme - insbesondere durch das EEG für Photovoltaikanlagen - und aus dem erhöhten Umweltbewußtsein vor allem des privaten Verbrauchers. Nach der repräsentativen Studie "Akzeptanz von Photovoltaik und Solarthermie in Deutschland 2007" des Bielefelder Soko-Institutes möchten mittlerweile 27 Prozent aller Hausbesitzer mit Solarthermie heizen.

4.Wasserkraft
Die Wasserkraft wird bereits seit den Anfängen der Elektrizitätserzeugung Ende des 19. Jahrhunderts genutzt, zum Beispiel als Antriebsmittel in Mühlen und Sägewerken. Sie stellte lange Zeit die einzige bedeutende regenerative Energiequelle für die Stromerzeugung dar. Heute ist die Wasserkraft eine ausgereifte Technologie, die weltweit nach der traditionellen Biomassenutzung die am meisten genutzte erneuerbare Energiequelle darstellt. Nach unterschiedlichen Quellenangaben stammen derzeit rund 16 bis 19 Prozent des gesamten weltweiten Nettostromverbrauchs aus dieser Energiequelle. In Deutschland war die Wasserkraft lange Zeit die bedeutendste regenerative Energie. Seit 2004 wird mehr Strom aus Wind als aus Wasserkraft gewonnen.

Die Möglichkeiten zur rentablen Nutzung von Wasserkraft hängen in hohem Maße von den natürlichen Gegebenheiten eines Landes ab. Mehr als 20 Länder der Erde wie Norwegen und Paraguay decken ihren Strombedarf zu über 90 Prozent aus Wasserkraft, viele andere zu einem überwiegenden Teil, darunter Österreich, Brasilien, Venezuela oder Kanada.

Der große Vorteil der Wasserkraft liegt in der relativ stetigen Verfügbarkeit, ihrem hohen Wirkungsgrad und der Fähigkeit, Energie zu speichern. Damit leistet die Wasserkraft einen wichtigen Beitrag zur Deckung der Grundlast wie zur Netzstabilität. Wasserkraftwerke arbeiten mit dem höchsten Wirkungsgrad aller heute bekannten Energieerzeugungs-Systeme. Sie sind weitgehend automatisiert und verursachen vergleichsweise geringe Betriebskosten. Sie dienen auch einer geplanten Wasserwirtschaft, die Hochwasserkatastrophen vorbeugt, Flüsse schiffbar macht und Bewässerungsprobleme löst.
Die Menge des in Deutschland erzeugten Wasserkraftstroms ist seit einigen Jahren weitgehend stabil. Im Jahr 2006 betrug die Stromerzeugung aus Wasserkraft etwa 21,6 Milliarden Kilowattstunden Strom. Damit betrug ihr Anteil 3,5 Prozent an der gesamten Stromerzeugung (Quelle: AGEE-Stat, Branchenangaben; Stand: April 2007).

Die gesamte in Deutschland installierte Leistung betrug Ende 2006 etwa 4.680 Megawatt, die sich auf rund 7.500 Anlagen verteilen. Die Unternehmen der Wasserkraft-Branche sehen in Deutschland noch ein Ausbau-Potenzial von etwa 2.000 Megawatt (Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien, IKEE). In Deutschland gibt es eine überschaubare Anzahl von mittleren und kleinen sowie wenigen großen Unternehmen, die Turbinen und andere Maschinenbau-Komponenten für den Bereich Wasserkraft produzieren. Einige von ihnen blicken dabei auf eine lange Tradition und entsprechende Erfahrung bei der Entwicklung und dem Einsatz von Wasserkraft-Technologien zurück. Die Wasserkraft-Branche in Deutschland verzeichnete im Jahr 2006 einen Umsatz von etwa 1,27 Milliarden Euro. 70 Millionen davon wurden in neue Anlagen investiert.

Für die Wasserkraftindustrie spielt der Export mit einer Quote von über 80 Prozent eine besonders große Rolle.

5.Windkraft
Seit dem Bau der ersten Windkraftanlagen Anfang der 90er Jahre hat die Stromerzeugung aus Windenergie aufgrund der staatlichen Förderprogramme ein dynamisches Wachstum erfahren. Mit mehr als einem Drittel der weltweit installierten Leistung stehen heute in keinem anderen Land mehr Windenergieanlagen als in Deutschland. Ende 2006 waren nach Angaben des Bundesverbands Windenergie insgesamt 18.685 Anlagen mit einer Leistung von 20.622 Megawatt in Betrieb. Im Jahr 2006 erzeugten sie 30,5 Milliarden Kilowattstunden Strom. Dies entspricht einem Anteil von rund fünf Prozent am gesamten Stromverbrauch in Deutschland und liefert den größten Beitrag zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (Quellen: AGEE-Stat, Branchenangaben; Stand: April 2007).



Für Wellengang Wink , und alle die mal nachlesen wollen:
Quelle :
http://www.german-renewable-energy.com/Renewables/Navigation/Deutsch/root.html

Auf der seite gibt es übrigens auch noch fallbeispiele.

So, das ist jetzt mal genug der disskusionsgrundlage. Schreibt eure für und wieders, ich werde das auch tun. Viel spaß zusammen!
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Re: Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Mrs. Charming am Fr Sep 11 2009, 12:23

Oh lieber Frank, ich danke dir herzlich für die Annahme des Themas.
Ich bin schon am Tasche packen, 2 Tage Moped-Treffen steht auf dem Plan.
Allen ein schönes Wochenende!

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Re: Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Moped am Fr Sep 11 2009, 13:21

Hallo Frank, was bist du eigentlich von Beruf, wenn ich fragen darf?
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Re: Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Mr. Data am Fr Sep 11 2009, 13:56

Lieber Frank, ich glaube kaum dass hier mehr als 2 % der User in der Lage sind über erneuerbare Energien zu diskutieren, denn das hier ist ein Forum für Kanal Telemedial! Da muss man sich im Anspruch schon stark zurückschrauben!

Aber zu deinem Thema. Die viel interessantere Frage ist doch, ob die erneuerbaren Energien in der Lage sind die Atomkraft und die Energiegewinnung durch Kohlekraftwerke zu 100 % zu ersetzen. Frau Merkel ist der Meinung, dass Atomkraft auch weiterhin als Brückentechnologie verwendet werden sollten, während die SPD und die Grünen meinen, es muss bei dem festgelegten Zeitpunkt für den Atomausstieg bleiben. Also Atomkraft ist zu gefährlich und Kohlekraftwerke zu umweltverschmutzend. Können erneuerbare Energien so stark ausgebaut werden, dass sie die Atomkraft bis 2012 100 % ersetzen können? Andernfalls ist die Bundesregierung gezwungen Strom von den Nachbarländern und Russland zu kaufen. Und die Russen drehen ihren Zuliefererländern ja auch ganz gerne mal den Gashan zu, woa.
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Re: Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Jennah am Fr Sep 11 2009, 14:17

Mr. Data schrieb:Lieber Frank, ich glaube kaum dass hier mehr als 2 % der User in der Lage sind über erneuerbare Energien zu diskutieren, denn das hier ist ein Forum für Kanal Telemedial! Da muss man sich im Anspruch schon stark zurückschrauben!
Lieber Mr. Data, dazu sind wir sehr wohl in der Lage! Und deshalb sind wir alle für die Nummer vier, die Wasserkraft. Passt sowohl zum Fische- wie zum Wassermannzeitalter, damit kann man in der gegenwärtigen Übergangsphase nichts falsch machen!
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Re: Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Mr. Data am Fr Sep 11 2009, 15:16

Na ja und bei 2 % habe ich mich eigentlich schon sehr weit aus dem Fenster gelehnt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Re: Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Horz5N1 am Fr Sep 11 2009, 15:22

@ moped
Hat zwar nichts mit dem thema zu tun, aber ich arbeite im gesunheitsknast, sprich krankenhaus wall
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Re: Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Moped am Fr Sep 11 2009, 15:25

Ach so, du bist Krankenpfleger. Dann Respekt, lieber Frank. Ich weiß echt dass das kein leicher Job ist.
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Re: Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Horz5N1 am Fr Sep 11 2009, 15:31

Mr. Data schrieb:Lieber Frank, ich glaube kaum dass hier mehr als 2 % der User in der Lage sind über erneuerbare Energien zu diskutieren, denn das hier ist ein Forum für Kanal Telemedial! Da muss man sich im Anspruch schon stark zurückschrauben!

Aber zu deinem Thema. Die viel interessantere Frage ist doch, ob die erneuerbaren Energien in der Lage sind die Atomkraft und die Energiegewinnung durch Kohlekraftwerke zu 100 % zu ersetzen. Frau Merkel ist der Meinung, dass Atomkraft auch weiterhin als Brückentechnologie verwendet werden sollten, während die SPD und die Grünen meinen, es muss bei dem festgelegten Zeitpunkt für den Atomausstieg bleiben. Also Atomkraft ist zu gefährlich und Kohlekraftwerke zu umweltverschmutzend. Können erneuerbare Energien so stark ausgebaut werden, dass sie die Atomkraft bis 2012 100 % ersetzen können? Andernfalls ist die Bundesregierung gezwungen Strom von den Nachbarländern und Russland zu kaufen. Und die Russen drehen ihren Zuliefererländern ja auch ganz gerne mal den Gashan zu, woa.


Na, dann diskutieren halt die 2%, und Very Happy ?

Zu deiner Frage: Ich denke es ist machbar, ob es politisch oder von der Atomlobby gewollt ist, ist leider eine andere frage. Hab folgenes gefunden:

Ohne Atomstrom
Greenpeace hält einen CO2-neutralen Atomausstieg bis 2015 für realistisch. Ermöglichen soll dies der verstärkte Einsatz von Kraftwärmekopplung.



©️ ZEIT online

Bislang basierte das gängige Klimazukunftsszenario auf einer einfachen Wenn–Dann-Formel: Wenn Deutschland seine Kohlendioxidemissionen reduzieren will, dann muss es auf CO 2 -freie Atomenergie setzen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace aber hat dazu heute in Berlin einen „Plan B“ vorgestellt, der zeigen soll, dass es auch anders geht. Wichtigstes Ergebnis ihrer Energiestudie: Deutschland kann bis 2015 alle Atomkraftwerke vom Netz nehmen, ohne dass zusätzlich Emissionen des schädlichen Klimagases CO 2 anfallen. Im Gegenteil: Bis 2020 könne Deutschland sogar das ambitionierte Ziel erfüllen, die Treibhausgase um 40 Prozent zu mindern. „Jetzt ist es an der Politik, Privilegien für klimaschädliche Industrien abzubauen“, fordert Greenpeace-Energieexperte Andree Böhling.

Zusammen mit dem Aachener Beratungsinstitut EUtech hat Greenpeace ein nationales Energiekonzept für das Jahr 2020 erarbeitet. Das Szenario geht davon aus, dass sich allein bei der Stromerzeugung durch effizientere Technologien und Brennstoffe 24 Prozent des Stroms einsparen lassen. Dies entspricht etwa dem heutigen Atomstrom-Anteil. Zurzeit sind in Deutschland noch 17 Kernkraftwerke am Netz. Im Jahr 2021 soll der letzte Meiler abgeschaltet werden.

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Um bereits sechs Jahre früher (2015) auszusteigen, schlägt Greenpeace einen umfassenden Wandel der Energiepolitik vor. Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung, der heute bei 11,8 Prozent liegt, soll verdoppelt werden. Für die Industrie sollen Mindest-Effizienz-Standards gelten, um den Verbrauch von Antrieben, Kompressoren oder Beleuchtungen zu mindern. Würden Hauseigentümer zusätzlich ihre Wohnungen besser dämmen und veraltete Heizungen wie Nachtspeicheröfen austauschen, liege das Einsparpotenzial allein im Stromsektor (Verbrauch) bei insgesamt 15 Prozent.

Zentraler Hoffnungsträger im Plan B ist die Kraftwärmekopplung, kurz KWK. Bislang verpufft bei Kraftwerken, die Kohle oder Gas zur Stromerzeugung verbrennen, die anfallende Wärme in der Regel ungenutzt. KWK-Kraftwerke fangen diese auf, speisen sie in Fernwärmenetze ein und heizen so Häuser. Das spart Heizkessel - und damit auch CO 2 . Wegen der doppelten Ausnutzung schaffen KWK-Anlagen einen Wirkungsgrad von 90 Prozent - zum Vergleich: Kohlekraftwerke kommen auf etwa 45 Prozent.

Zurzeit liegt der Anteil der KWK an der Stromerzeugung bei mageren zwölf Prozent. Greenpeace geht davon aus, dass er sich in den kommenden acht Jahren auf 25 Prozent steigern lässt. Auch im Wärmesektor könne sich der KWK-Anteil bis 2020 mindestens verdoppeln. „Diese Prognose ist realistisch und wirtschaftlich“, sagt Böhling, „allerdings ist dafür ein klares Bekenntnis der Politik zur KWK nötig.“

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Bislang kommt der Ausbau der klimafreundlichen KWK nur schleppend voran. Ein Gesetz aus dem Jahr 2002 regelt die Förderung. Ähnlich wie bei dem Erneuerbaren- Energien-Gesetz (EEG) erhalten Anlagenbetreiber eine Vergütung pro eingespeister KWK-Kilowattstunde. Per Umlageverfahren wird diese Förderung von allen Stromverbrauchern bezahlt. Eigentlich sollten bereits 2004 die Fördersätze überprüft und angepasst werden. Doch bislang ist nichts geschehen – und auch die im vergangenen Jahr angekündigte Gesetzesnovelle steht noch aus. „Wegen seiner Verbandelung zur klassischen Energiewirtschaft blockiert das Bundeswirtschaftsministerium seit Jahren den Ausbau der Technologie“, schimpft Adi Golbach vom KWK-Bundesverband. Doch auch die Investitionssummen schrecken ab, denn der Ausbau des Fern- und Nahwärmenetzes in Deutschland würde teuer werden.

Beim Stichwort „Kosten“ hält sich Greenpeace leider zurück. Eine Gesamtinvestitionssumme oder zukünftige Energiepreis-Schätzungen nennen die Autoren nicht. „Das wäre höchst spekulativ – es hängt davon ab, auf welche Technologien die Politik setzen wird“, sagt Böhling. Er verweist lieber auf den Klima-Report des britischen Ökonomen Nicolas Stern, der im Oktober 2006 weltweit für Furore sorgte: Jeder Euro, der heute in den Klimaschutz investiere, erspare zukünftige Kosten von fünf bis 20 Euro.

Zum Thema
Die Welt hat Hunger. Ständig verbraucht sie Energie. Aber die Ressourcen sind begrenzt, ihr Verbrauch schadet dem Klima. Ein Schwerpunkt »

Im Internet
Greenpeace: : Klimaschutz: Plan B. Nationales Energiekonzept bis 2020 (pdf) »

Für Wellengang Wink , Quelle Zeit-online


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Re: Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Der Trinker am So Sep 13 2009, 23:11

Na, dann will ich auchmal was dazu beitragen. Für die Wellgangster dieser Welt, Quelle Spiegel.de


Allianz mit Lichtblick
VW strickt das Volksstrom-Netz

Volkswagen und der Stromanbieter Lichtblick haben eine weit reichende Partnerschaft besiegelt: Gemeinsam wollen sie bis zu 100.000 Mini-Kraftwerke in Wohnhäuser einbauen, mit der produzierten Energie zwei Atomkraftwerke ersetzen - und die Marktmacht der etablierten Konzerne brechen.

Hamburg/Salzgitter - Es ist eine Energie-Allianz, die den deutschen Strommarkt nachhaltig verändern soll: Der Autobauer Volkswagen und der Stromanbieter Lichtblick haben am Mittwoch in Salzgitter eine Partnerschaft zum Bau hocheffizienter Mini-Kraftwerke unterzeichnet. Die Energie-Allianz ist weltweit gültig. Der SPIEGEL hatte schon am Wochenende darüber berichtet.



ANZEIGEDer Plan klingt zunächst verwegen: Mit den Kraftwerken, die 2010 auf den Markt kommen sollen, wollen die beiden Unternehmen Tausende Verbraucher weitgehend von den etablierten Stromversorgern emanzipieren. Die Blockheizkraftwerke sollen in den Kellern regulärer Wohnhäuser installiert werden, um deren Warmwasserversorgung und Heizung zu regulieren. Gleichzeitig sollen die Generatoren gewaltige Strommengen in die öffentlichen Netze einspeisen.

Die Reaktionszeit der Mini-Generatoren ist äußerst schnell: "Binnen einer Minute" sollen Tausende Zu-Hause-Kraftwerke zu einem virtuellen Großgenerator vernetzt werden können, teilt Lichtblick mit. Der Schwarm-Strom soll Energielöcher stopfen, die zum Beispiel entstehen, wenn nach veränderten Wetterlagen Tausende Windräder wenig oder gar keinen Strom produzieren.

Angriff auf E.on & Co.

Das Kellerkraftwerk, bislang ein Nischenprodukt, soll durch die Marke VW massenmarkttauglich werden - und etablierten Erzeugern wie E.on in einem wichtigen Geschäftsfeld Konkurrenz machen: Bislang federn die Konzerne Leistungsspitzen im Stromnetz mit sogenannten Schattenkraftwerken ab, die nur dann aktiv werden, wenn der Energiebedarf steigt.

Die dezentralen Mini-Generatoren sollen Schattenkraftwerke nun obsolet machen - und gleichzeitig die Energieeffizienz von Haushalten deutlich erhöhen. Warmwasserspeicher in Häusern werden laut Lichtblick von den Mini-Generatoren immer dann aufgeheizt, wenn am Markt großer Strombedarf besteht. Wasser wird dadurch zum virtuellen Kurzzeitspeicher für Energie - es gibt die Wärme nur langsam wieder ab, der Verbraucher kann damit auch später noch heiß duschen. Der Strom, den das Blockheizkraftwerk erzeugt, wird indes sofort ins Netz gespeist.

Durch die Direkt-Stromversorgung wird zudem vermieden, dass Strom auf dem Transport vom Zentralgenerator in die Haushalte unwiederbringlich verpufft. Während der Wirkungsgrad eines Atomkraftwerks bei 30 bis 40 Prozent liegt, soll er bei den VW-Blockheizkraftwerken gut 94 Prozent betragen. Lichtblick-Vorstandschef Christian Friege bewirbt das eigene Projekt entsprechend selbstbewusst als "Revolution für den Strommarkt".

Schwächen im Lichtblick-Konzept

Die Revolution der Stromnetze steht Experten zufolge tatsächlich bevor - ob allerdings ausgerechnet das Konzept der Zu-Hause-Generatoren das Mittel der Wahl ist, bleibt fraglich. Denn das Lichtblick-Konzept hat Branchen-Insidern zufolge eine klare Schwäche: Der Strom wird mit Erdgas erzeugt. "Es ist schon verwunderlich, dass ausgerechnet ein Ökostrom-Anbieter wie Lichtblick plötzlich auf konventionelle Energieerzeugung zurückgreift", sagt ein Branchenkenner.

Das Lichtblick-Konzept gehe dennoch in die richtige Richtung: Seine dezentrale Stromproduktion könne durch ihre schnelle Reaktionszeit Schwankungen in der Wind- und Sonnenenergie sehr gut ausgleichen - und so dazu beitragen, die Nutzungsmöglichkeiten von Ökostrom zu erweitern.

Langfristig, so glauben Experten, werden sich allerdings Lösungen durchsetzen, die Leistungsspitzen auch dann ausgleichen können, wenn die Elektrizität durch erneuerbare Energien erzeugt wird. Bereits jetzt werden solche Lösungen für ein schlaues Stromnetz in ganz Deutschland getestet. Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium unterstützen zahlreiche Pilotprojekte für schlaue Stromnetze der Zukunft, einige davon verzichten ganz auf die Nutzung fossiler Brennstoffe.

In Versuchen des staatlichen Leuchtturm-Projekts E-Energy werden neben der Warmwasseraufbereitung auch Kühlhäuser oder elektrische Autos als Energiespeicher genutzt. Das Grundprinzip ist dasselbe wie bei den VW-Mini-Kraftwerken: Strom wird dann produziert, wenn Bedarf besteht, beziehungsweise dann verbraucht, wenn besonders viel Energie vorhanden ist - etwa bei hohen Windstärken oder Schönwetterfronten.

Kühlhäuser beispielsweise werden stärker abgekühlt als nötig - das ist der Energiepuffer. Ist weniger Strom auf dem Markt, können die Geräte dann zeitweise ganz abgeschaltet werden, um Strom zu sparen. Erst wenn die Temperatur so stark steigt, dass etwa Speisen schneller verderben könnten, wird das Kühlhaus wieder angeschaltet.

Hochgesteckte Ziele

Lichtblick und VW lassen sich von dieser Konkurrenz nicht abschrecken. Sie verfolgen mit ihren Mini-Kraftwerken ambitionierte Ziele: Nach eigenen Angaben wollen sie mindestens zwei große Atommeiler oder Kohlekraftwerke durch die eigene dezentrale Energieproduktion obsolet machen.

Solche Leistungen ließen sich allerdings nur realisieren, wenn sich genug Kunden die Mini-Kraftwerke in den Keller stellen. Lichtblick und VW wollen nach eigenen Angaben bis zu 100.000 Haushalte bestücken - ob tatsächlich so viele Verbraucher eine mehrere Tausend Euro schwere Investition tätigen, die nur ein Zwischenschritt zu wirklich schlauen Stromnetzen ist, wird sich zeigen müssen.

Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist das Angebot immerhin recht attraktiv: Für einen Pauschalbetrag von rund 5000 Euro wird das alte Gerät von Lichtblick-Technikern abgerissen, entsorgt und durch ein VW-Blockheizkraftwerk samt Wärmespeicher, Daten- und Stromnetzanschluss ersetzt. Der Kunde zahlt dann neben dem Grundpreis von 20 Euro ausschließlich die von ihm verbrauchte Wärme auf Grundlage des vom Statistischen Bundesamt ermittelten Gaspreisindex. Zudem erhalten Verbraucher monatlich fünf Euro Kellermiete und 0,5 Cent Bonus für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom. Reparaturen und Wartung übernimmt Lichtblick umsonst.

"Für Wohnungsbaugesellschaften und Hausbesitzer stehen die Kellerkraftwerke eine Investition dar, die sich über einen Überschaubaren Zeitraum gut von der Steuer absetzen lässt", sagt Holger Krawinkel, Bereichsleiter für Energiethemen beim Bundesverband der Verbraucherzentralen. Die Marke VW sei zudem ein Qualitätsgarant - und könnte Verbraucher, die ohnehin mit dem Gedanken spielen, ihre altersschwache Heizung zu ersetzen, letztlich überzeugen.


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Re: Erneuerbare Energien: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sinnvoll sind sie

Beitrag von Bregenwurst 4 Life am Mi Sep 16 2009, 03:22

Zu diesem Thema:

PHOENIX RUNDE
Mi, 16.09.09, 22.15 - 23.00 Uhr

"Strahlende Zukunft - Können wir auf Atomkraft verzichten?"

Störfälle im schleswig-holsteinischen Kernkraftwerk Krümmel, gammelnde Atommüll-Fässer im Lager Asse und nicht zuletzt die Enthüllungen zum geplanten Endlager in Gorleben die Atomkraft durch Umweltminister Sigmar Gabriel zu einem Wahlkampfthema. Union und Liberale wollen den beschlossenen Ausstieg lockern. Dagegen protestierten vor zwei Wochen zehntausende Demonstranten vor dem Brandenburger Tor.

Kann Deutschland auf Atomkraft verzichten? Oder gefährdet ein Atomausstieg die Energieversorgung?

Anke Plättner diskutiert in der PHOENIX RUNDE mit Katharina Reiche (CDU), Michael Müller (SPD), Sebastian Pflugbeil (Atomphysiker) und Georg Erdmann (Energieexperte).

Sendetermine:

Di, 15.09.09, 22.15 Uhr

Mi, 16.09.09, 00.00 Uhr

Mi, 16.09.09, 09.15 Uhr

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